Inhaltsverzeichnis
Vorwort S. 2
Die Ur- und Frühgeschichte von Ruest S. 3
Dorf und Feldmark bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts S. 5
Ruest nach dem Dreißigjährigen Krieg S. 7
Vererbpachtung S. 8
Säen und Ernten S.10
Das Glockenmoor und die Lage des Dorfes Nepersmühlen S.11
Sagen von Dorf und Feld Ruest S.13
Dei Rüster Johrmarkt S.15
Die einsame Kirche S.17
Frieden - was nun? S.19
Frühjahr 1952 S.22
Ruester Geschichten S.25
Der Untergang von Ruest S.35
Biographie S.38
Erinnerungen S.39
Nachlese S.40
Anlagen:
Bauern in Ruest um 1840 S.41
Schulzen und Bürgermeister S.41
Aus dem Adreßbuch für Stadt und Amt Parchim von 1933 S.42
Einwohner von Ruest 1951/52 S.43
Die alte Feldmark Ruest S.44
(Auszug aus der Directorialvermessungskarte von 1777)
Die Feldmark Ruest nach 1833 (Karte) S.45
mit den Ausbauten und anderen Besonderheiten
Flurnamen der alten Feldmark S.46
dazugehörige Karte S.49
In den Kriegen seit 1870/71 gefallene Ruester S.50
Dorflage Ruest um 1960, Gruppenbild von 1900 S.51
Zeitungsausschnitt von 1952, Bemerkungen S.52
Zeitungsausschnitte, Wahlbenachrichtigung von 1949 S.53
Amtliche Mitteilungen S.54
Schreiben des Landrats S.55
Skizze des Turmhügels "Nygenhof' S.56
Ortslagen Mestlin und Ruest von 1777 S.56
Quellennachweis S.57
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Vorwort
Mein erster Lebensabschnitt gehört einer Landschaft und einem Dorf, welche ich sehr geliebt habe und noch liebe. Mich verband aber auch viel mit den Menschen, die dort lebten. Und dieses Miteinander veranlaßte mich, die Geschichten über mein Heimatdorf Ruest aufzuschreiben.
Es ist ein armseliges Dorf geworden. Es macht traurig, sich dort umzusehen. Viele Erinnerungen aus der Jugendzeit werden dabei wach und die Worte stellen sich ein: “Weißt Du noch?"
Leicht ist es nicht, im Nachhinein solche Aufzeichnungen aus der Ferne zu machen. Ich hoffe, daß es mir gelungen ist, unseren Nachfahren ein Stück Heimat erhalten zu haben.
Mein zweiter Lebensabschnitt begann in der Fremde. Wir wußten nach der Flucht nicht, was uns bevorstand. Aber gemeinsam, mit meinem 72-jährigen Vater, meiner Frau und den Kindern, packten wir es an. Wir haben es gemeistert. Das Schicksal war uns hold.
Doch die Heimat bleibt!
Johann-Georg Nehls Mülheim/Ruhr, Juni 1994